Mehr als 20 Jahre Erfahrung im Projektmanagement mit über 200 (Teil-)Projekten. Langjährige Management- und Managementberatungspraxis in der IT- & Gesundheitsbranche mit den Schwerpunkten Prozessoptimierung, Strategie- & Geschäftsentwicklung, Transformation, Kompetenzentwicklung, Nachhaltigkeit und Regulierung.
Fallstudie
Globales Medizintechnikunternehmen
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Über die Case Study
- Gesundheitswirtschaft
- Globales Medizintechnikunternehmen
- Deutschland
- Ganzheitliche Beratungsbegleitung bei der Etablierung eines BCMS
- Entwicklung der Grundlagen für ein unternehmensweites Business Continuity Management System durch Governance-Gestaltung, Business Impact Analyse, Risikoanalyse sowie Entwicklung von Business-Continuity-Strategien.
- Stärkung der Unternehmensresilienz und Reduktion der Gefahr von Umsatzausfällen. Grundlagen zur Betriebsfortführung für den Not- und Krisenfall. Etablierung eines PDCA-Zyklus zur kontinuierlichen Verbesserung.
Ziele
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- Schaffung von Transparenz über unternehmenskritische Prozesse, Assets, Risiken und Single Points of Failure. Darüber hinaus die Nachweisbarkeit der Handlungsfähigkeit gegenüber Dritten (z.B. Kunden, Behörden etc.) in Not- und Krisensituationen.
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- Strukturierte Etablierung von BCM als Governance-Ansatz in der Unternehmenssteuerung.
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- Sicherstellung der Betriebsfortführung, insbesondere der Produktions-, Liefer- und Dienstleistungsfähigkeit.
Herausforderungen
- Komplexe Produktions- und Geschäftsabläufe mit kritischen Prozessen, Ressourcen und Abhängigkeiten.
- Wissen über geschäftskritische Prozesse und operative Risiken, verteilt über Schlüsselpersonen und Unternehmensbereiche.
- Klassifizierung und Positionierung des BCM in bestehende Unternehmensstrukturen inklusive der Integration der Anforderungen aus diversen Gesetzen, Standards und Normen (KRITIS-DachG, NIS-2/BSIG, BSI 200-4, ISO 23001 etc.).
Strategische Rahmenbedingungen
Sicherung der Produktions- und Lieferfähigkeit.
Als weltweit tätiger Hersteller in der Gesundheitsbranche ist der Kunde auf zuverlässige Geschäftsprozesse angewiesen. Unterbrechungen können sich auf die Produktverfügbarkeit und Lieferfähigkeit und damit direkt auf die Kundenbeziehungen auswirken.
CBR-Vorgehen
Ein systematischer Weg zur Business Continuity.
In enger Zusammenarbeit mit dem Kunden entwickelte CBR einen praxisnahen Business-Continuity-Management-Ansatz, der sich an den Grundsätzen der ISO 22301 und dem BSI-Standard 200-4 orientiert.
Das Projekt umfasste die Definition des BCMS-Geltungsbereichs, den Aufbau von Governance-Strukturen, die Durchführung einer Business Impact Analyse (BIA) inkl. die Identifikation von Single Points of Failure, eine BCM-Risikoanalyse sowie die Entwicklung erster Business-Continuity-Strategien.
Schaffung von Mehrwert
Mehr Transparenz. Absicherung von Kundenbeziehungen. Nachweis der Unternehmensstärke.
Das Projekt verschaffte dem Unternehmen einen strukturierten Überblick über kritische Geschäftsprozesse, Assets und zentrale Abhängigkeiten, um die Betriebs- und Wettbewerbsfähigkeit in Not- und Krisenfällen aufrecht zu erhalten.
Im Ergebnis hat das Unternehmen ein robustes Managementsystem etabliert, mit dem es:
- Das Risiko von Umsatzausfällen reduziert
- Kritische Geschäftsprozesse systematisch hinterfragen und schützen kann
- Ermöglicht fundierte Entscheidungen in Not- und Krisenfällen
- seine Positionierung als zuverlässiger Produzent und Geschäftspartner gegenüber Dritten nachweisen kann
- Einen Beitrag zur Reduktion von Haftungsrisiken leisten kann (Unternehmen & Geschäftsführung)
Wichtige Erkenntnisse
Business Continuity beginnt mit Transparenz.
Business Continuity beginnt mit Transparenz und muss gelebt werden
Wirksames Business Continuity Management entsteht nicht durch Dokumentation. Es beginnt mit einem umfassenden Verständnis kritischer Geschäftsprozesse, operativer Abhängigkeiten und Wiederherstellungsanforderungen und muss personell im Unternehmen verankert werden. BCM ist ein kontinuierlicher Prozess und bedarf einer strukturellen Einbindung (Zuordnung von Verantwortlichkeiten, BC-Manager, PDCA-Verbesserungsprozess…).
Ein signifikanter Mehrwert zeigt sich in der Gesamtbetrachtung.
Die Auswahl und Erfassung der wichtigsten Unternehmensprozesse führt teils zu erheblichem Informationsgewinn und birgt wirtschaftliche Potentiale.
Der Einfluss von „einzelnen…” (Prozessen, Maschinen, Menschen etc.) wird reduziert und das Unternehmen resilienter und stabiler.
Direct access to management and key personnel is essential.
Das Management gibt die gewünschten wirtschaftlichen Ziele vor und kann sehr gezielt die Ausgestaltung und den Umfang eines BCMS steuern.
A central project management and the involvement of key stakeholders support a targeted establishment and increase the acceptance of BCM within the company.
Gemeinsam Ihr Unternehmen absichern
Ob Sie Ihre BCM-Reife bewerten, eine Business Impact Analyse durchführen oder ein umfassendes Business Continuity Management System implementieren möchten – CBR Sustainability Partners unterstützt Unternehmen von der ersten Bewertung bis zur erfolgreichen Umsetzung praxisnaher, skalierbarer BCMS-Lösungen.
Kontaktieren Sie unser Team
Frank Roth
Principal / Geschäftsbereichsleiter
Mit über zwei Jahrzehnten Erfahrung in Führungspositionen im Gesundheitswesen und im Projektmanagement – sowohl auf Unternehmensseite als auch in der Unternehmensberatung – verbinde ich strategische Geschäftsentwicklung mit konsequenter praktischer Umsetzung. Mein Fokus liegt darauf, Innovationen, regulatorische Anforderungen und nachhaltige Strategien in tragfähige Geschäftsmodelle zu überführen, die messbaren Mehrwert schaffen. Dabei stehen für mich wirtschaftliche Machbarkeit, operative Wirksamkeit und langfristige Wettbewerbsfähigkeit im Mittelpunkt.
Christel Lubenau
Berater
Mit mehrjähriger Erfahrung unterstütze ich Organisationen dabei, komplexe regulatorische und interne Anforderungen wirksam in Geschäftsprozesse und tägliche Workflows zu integrieren – insbesondere in den Bereichen Business Continuity Management, Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Mein interdisziplinärer Ansatz verbindet juristische Analyse mit forstwissenschaftlicher Expertise sowie einem fundierten Verständnis von Ressourcen, Wertschöpfungsketten und betrieblichen Abhängigkeiten. Mein Ziel ist es, Kernrisiken transparent zu machen und durch präventive Maßnahmen Compliance, Resilienz und langfristige Wirtschaftlichkeit zu stärken.
Frank Roth
Principal / Geschäftsbereichsleiter
Berufserfahrung
Beratungsschwerpunkt @ CBR
Entwicklung und Umsetzung nachhaltiger Geschäftsstrategien im Zuge bestehender und kommender ESG-Verpflichtungen mit regulatorischer, kommerzieller und technologischer Expertise
Implementierung regulatorischer Rahmenbedingungen und Sicherstellung der Einhaltung (EU-Taxonomie, CSRD, LkSG, Netto-Null-Ansätze, Anforderungen an grüne Energie und Rohstoffe, etc.)
Ausbildung
EMBA – Executive Master of Business Administration, Kellogg School of Management an der Northwestern University / WHU –
Otto Beisheim School of Management
Dipl.-Ing. (FH) – Biomedizinische Technik, FH Gießen-Friedberg
Christel Lubenau
Berater
Berufserfahrung
Mehrjährige Erfahrung in der Implementierung von Business Continuity Management Systemen, Nachhaltigkeitsprojekten und Risikomanagement. Expertise in der systematischen Analyse und praxisnahen Bewertung von Gesetzen, Normen und unternehmensrelevanten Richtlinien.
Beratungsschwerpunkt @ CBR
Beratung von Unternehmen im Kontext der NIS-2-Richtlinie (EU 2022/2555), CER-Richtlinie (EU 2022/2557), ISO 22301 und BSI-Standard 200-4. Unterstützung bei CSRD, LkSG/CSDDD, EUDR und Ermittlung von CCF, PCF und LCA.
Unterstützung bei der Erzielung einer möglichst umfassenden Audit-Konformität bei der Implementierung von gesetzlichen Regelungen, internen Verfahrensanweisungen/SOPs und Prozessabläufen.
Ausbildung
Business Continuity Management (BCM), TÜV Rheinland Akademie
LL.B. Bachelor of Laws, FernUniversität in Hagen
M.Sc. Master of Science in Forst- und Holzwissenschaft, Technische Universität München
B.Sc. Bachelor in Forstwissenschaft, Technische Universität München